Raus aus Deiner Unzufriedenheit!

Was tun bei Unzufriedenheit mit sich selbst? 7 Tipps für Dich!

 

Unzufriedenheit mit sich selbst? Das muss nicht sein! In diesem Ratgeber-Artikel möchte ich Dir Ratschläge mit auf Deinen Weg geben, wie Du die Unzufriedenheit in Deinem Leben ein für alle Male los wirst. Du kannst noch so erfolgreich sein, wie Du willst – es ist egal, ob Du ein erfolgreicher Banker bist, schön aussiehst und von Deinen Freunden angehimmelt wirst – wenn Du missmutig mit Dir und deinem Leben bist, dann fühlt sich Dein Leben für Dich auch nicht lebenswert an.

Als unglückliches und unzufriedenes Einzelwesen ist es schwer, etwas an der Situation abzuwandeln. Allerdings bist Du bereits agierend auf der Suche nach Rat und willst 2018 endlich etwas modifizieren. Deswegen solltest Du Dir diesen Artikel besonders aufmerksam durchlesen. Ich verrate Dir, wie Du in kürzester Zeitdauer Zufriedenheit erlernen kannst.

Denn sicherlich kennst Du die Situation. Eigentlich läuft alles. Du hast einen Riesenerfolg im Beruf, die Karriere geht steil nach oben, Deine Beziehung blüht auf aber trotzdem hast Du eine beengende Empfindung, dass Du einfach unzufrieden mit Dir und Deinem Leben bist. Du musst nur einmal daran denken und schon fühlst Du dich schuldig und undankbar.

Vorab möchte ich Dir sagen, dass es in Ordnung ist. Du musst Dich für nichts schämen. Es ist positiv, dass Du dazu stehst. Lass uns nun gemeinsam Deine Frustration angehen.

Fehlende Selbstakzeptanz als Auslöser

Ein häufiger Auslöser ist fehlende Selbstakzeptanz. Es ist ganz natürlich, dass Du Dir wünschst, besser auszusehen. Schließlich möchte man auf das andere Geschlecht attraktiv wirken und nicht nur wegen seiner Charaktereigenschaften gemocht werden. Wie gut fühlst Du Dich, wenn Dir gesagt wird, dass Du hübsch aussiehst? Natürlich möchte man dieses Gefühl öfter haben.

Selbstakzeptanz ist oftmals der Schlüssel zum Riesenerfolg und mit Abstand der häufigste Grund für eine latente Unzufriedenheit. Personen möchten sich gerne besonders fühlen und machen dies von anderen Personen abhängig. Der erste Tipp, den ich Dir an dieser Stelle geben kann: akzeptiere Dich selbst und finde Dich schön, so wie Du bist.

Warum bist Du unzufrieden mit Dir? Unterschiedliche Gründe…

Laut einer aktuellen Umfrage sind die Deutschen zufriedener als je zuvor. 20.000 Leute wurden befragt und etwa 10.000 Leute gaben an, dass diese grundlegend froh sind. Als nachgefragt wurde, warum sie so fröhlich sind, wurde oftmals die geringe Arbeitslosenquote und die Gesundheit genannt.

Vor allem das Thema Arbeitslosigkeit ist sehr interessant. Je mehr Arbeitslose es gibt, desto unzufriedener sind die Deutschen. Jedoch sind nur etwa 50% fröhlich und gut gelaunt. Die andere Hälfte war eher weniger fröhlich oder gar griesgrämig. Dies kann unterschiedliche Faktoren haben.

Geld macht happy, aber es macht auch unglücklich

Wie oft hört man, dass Finanzielles nicht glücklich macht? Allerdings ist es so, dass die allgemeine Zufriedenheit mit sich selbst stark leidet, wenn man ständig Geldsorgen hat. Bis zu einem Nettoeinkommen von bis zu 5000€ wird man glücklicher. Ab dieser Grenze verdient man nämlich überdurchschnittlich hoch und hat eine gewisse Stabilität.

Wenn diese grundlegenden Dinge im Leben abgesichert sind, kommen erst Aspekte wie innere Freiheit, Liebe oder Selbstbewusstsein zum Vorschein. Das kann man mit der Bedürfnispyramide von Maslow vergleichen.

Gesundheit ist wohl der wichtigste Faktor

Der wohl wichtigste Faktor ist immer noch Leib und Seele. Allerdings schätzt man diese immer erst, wenn sie weg ist. Wer jedoch grundsolide gesund ist, ist auch im Regelfall weniger unzufrieden. Bei einer Krankheit ändert sich diese Gefühlslage binnen weniger Minuten.

Der Job und die Atmosphäre

Die Meisten arbeiten rund acht Stunden am Tag im Büro. Selbstverständlich wirkt sich dies auch auf die Zufriedenheit des jeweiligen Menschen aus. Bei einem schlechten Arbeitsklima oder bei Ausbeutung, da man ständig Überstunden machen muss, leidet das Wohlbefinden immens.

Allerdings gibt es noch weitere Faktoren, die je nach Stufe der maslowschen Pyramide auftreten.

8 Gründe für Unzufriedenheit mit sich selbst

Unzufriedenheit mit sich selber Infografik

Aus eigener Erfahrung durch Coachings vieler Personen und noch so erfolgreichen Geschäftsleuten weiß ich, dass die drei oben genannten Faktoren oftmals der Grund sind. Allerdings gibt es noch viele weitere Faktoren, die auch immer sehr individuell veranlagt sein können. Sieh das nicht negativ! Umgekehrt bedeutet es, dass Du so noch viel mehr Möglichkeiten zur Verfügung stehen hast, wenn Du Deine Unzufriedenheit mit Dir selbst bekämpfen willst.

  1. Geringes Selbstwertgefühl: Kennst Du Deinen eigenen Wert? Wenn nicht, dann kommen häufig Selbstzweifel auf und Du fragst Dich, ob Du es überhaupt schaffst oder kannst. Glaube an Dich!
  2. Vergleiche mit anderen: Du vergleichst dich zu häufig mit anderen Persönlichkeiten. Du hast individuelle Fähigkeiten und Schwächen. Wenn Du Dich mit einem anderen Individuum vergleichst, siehst Du nur Deine Schwächen und nicht die Skills. Ein Tipp: Vergleiche Dich immer mit Deinem gestrigen Ich.
  3. Perfektionismus: Perfektionismus sorgt nie für Glücksgefühle. Schließlich bist Du nie zufrieden mit Deiner Leistung. Fertig ist manchmal eben besser als perfekt. Setze Dich nicht selbst unter Druck.
  4. Negativität: Kennst Du diese Leute, die alles immer nur negativ sehen und immer alles schlecht reden? Distanziere Dich von solchen Menschen. Denn auf Dauer schwappt diese Grundeinstellung auch auf Dich herüber.
  5. Unrealistische Anforderungen: Anforderungen an sich selbst sind schön und man sollte sich auch selbst welche setzen, aber zu hohe Ziele deprimieren Dich nur. Setze Dir Erwartungen, die Du auch erreichen kannst.
  6. Fehlende Dankbarkeit: Du bist den kleinen Dingen im Leben nicht dankbar und erwartest immer mehr. Das macht Dich auf Dauer nicht froh. Du solltest lieber anfangen, auch für die kleinen Dinge im Leben dankbar zu sein.
  7. Abhängigkeit von anderen: Dir ist die Meinung von anderen Personen viel wichtiger, als Deine eigene Meinung von Dir. Mache Dich nicht abhängig, sondern lebe ein selbstbestimmtes Leben.

Du bist was Besonderes

Du darfst niemals vergessen, dass Du etwas Besonderes bist. Vielleicht wirst Du nicht der nächste Weltstar, aber Du bist einzigartig und Dich gibt es kein zweites Mal. Jeder Mensch hat gewisse Gaben und Fähigkeiten. Wenn Du Deine Fähigkeiten noch nicht kennst, dann mache Dir keine Sorgen. Du wirst es schon noch herausfinden. Um schneller Deine Gaben herauszufinden, kannst Du vieles ausprobieren. Sei nicht traurig, wenn Du scheiterst, sondern wachse an der Niederlage.

Durch Deine ganz eigenen, besonderen Fähigkeiten erreichst Du einen gewissen individuellen Erfolg. Klingt das nicht super?

Erkenne Deine eigenen Stärken

Es ist, wie bereits erwähnt, nicht immer einfach, die eigenen Fähigkeiten direkt zu erkennen. Es gibt allerdings einige Ansätze, um Deine Skills in einer Art Test zu erarbeiten und zu ermitteln. Dadurch erreichst Du deutlich mehr Selbstvertrauen und kannst die derzeitigen Depressionen endlich ablegen. Es ist nur eine Problem der Einstellung.

Um Deine Fähigkeiten und Skills zu identifizieren, solltest Du Dir eine Stunde nehme. Setze Dich bequem hin und denke einfach etwas nach. Was macht Dir Spaß? Bei welchen Aktivitäten hast Du gute Gefühle? Was gelingt Dir leichter als anderen? Wenn Du diese Fragen für Dich beantwortest, bist Du schon eine ganze Stufe weiter.

Wichtig ist nur, dass Du agierend wirst. Du kannst Neid, Eifersucht und Frustration ebenso bekämpfen. Allerdings funktioniert das nur, wenn Du tatkräftig etwas machst. Beschwere Dich nicht über Deine derzeitige Lage, sondern handle und agiere eigenständig.

Unzufriedenheit mit sich selbst – So gehst Du damit besser um

Nachfolgend habe ich einen 3-Schritte-Plan für Dich erstellt. Wenn Du erkennst, dass sich die latente Empfindung der Frustration in Dir breit macht, dann musst Du zügig handeln. Die drei Schritte sehen wie folgt aus:

  1. Die aktuelle Situation analysieren.
  2. Konkreten Plan erstellen.
  3. Aktiv werden und den Plan nicht verlassen.

1: Analyse

Mache Dir keinen Stress. Das Glück wartet auf Dich. Reflektiere Deine aktuelle Ausgangslage und werde Dir über die aktuellen Störfaktoren klar. Hierfür kannst Du Dein Leben in unterschiedliche Bereiche aufteilen. Welcher Bereich löst es derzeit aus? Beschäftigen Dich große Themen und wenn ja, welche? Je besser Du die Analyse durchführst, desto genauer weißt Du, was Du modifizieren musst.

In der Praxis ist es keine Seltenheit, dass man letztlich zu dem Ergebnis kommt, dass einen winzig kleine Kleinigkeiten beschäftigen. Diese kannst Du ganz einfach überwinden. Sollten es doch größere Probleme sein, dann kommt nun Schritt 2.

2: Planerstellung

Die zielführende Leitfrage in dieser Stufe ist: Was muss geschehen und was kann ich ändern, damit es mir besser geht? Überschätze Dich nicht und fordere beim Plan nicht zu viel von Dir. Du kannst nicht 12 Stunden am Stück lernen oder plötzlich die Liebe Deines Lebens kennenlernen.

Nehme Dir für Deinen Plan auch genug Zeit. Je genauer Du ihn ausarbeitest, desto besser!

3: Proaktives handeln

Diese Stufe ist mit Abstand der komplizierteste. Denn an der Umsetzung hapert es fast immer. Der hervorragendste Plan bringt nichts, wenn er nicht umgesetzt wird. Versuche Dich strikt daran zu halten und gebe nicht auf. Kleine Errungenschaften sind die größten Motivationstriebe. Erarbeite Dir Stück für Stück ein besseres Wohlbefinden.

Diese 7 Dinge solltest Du vergessen

Nun möchte ich Dir 7 Tipps auf den Weg mitgeben. Vorab möchte ich anmerken, dass eine gewisse Unzufriedenheit nicht zwangsläufig etwas Schlechtes ist. Schließlich sorgt diese dafür, dass wir nicht stagnieren und uns im Kreis bewegen. Meinen Coaching-Kandidaten sage ich immer, dass solche Gefühle als Ansporn wahrgenommen werden sollten. Das sollte genug Motivation sein, damit Du wirklich etwas änderst.

Tipp 1: Bleibe geduldig und erwarte nicht zu schnelle Ergebnisse

Geduld ist eine Tugend. Solltest Du aber derzeit sportlich tätig geworden sein und eine Diät begonnen haben, dann braucht das einen gewissen Zeitraum, damit Ergebnisse sichtbar werden. Oftmals enttäuschen wir uns selber, da wir zu hohe Anforderungen an uns haben. Das spiegelt sich direkt in der Motivationskurve wider.

Damit Du langfristig motiviert bleibst, solltest Du Dir mehrere Teilziele definieren, die Du schneller erreichst.

Tipp 2: Selbstmitleid ablegen und proaktiv handeln

Selbstmitleid verändert nichts an Deiner derzeitigen Ausgangssituation. Du kannst Dich noch so sehr beschweren und die Gründe für Dein aktuelles Wohlergehen bei anderen suchen oder Du entscheidest Dich dafür, dass Du lieber handelst anstatt zu reden. Du bist sicherlich nicht der einzige, der derzeit deprimiert und traurig ist. Akzeptiere es und ändere es.

Tipp 3: Optimisten haben die großen Dinge in der Weltgeschichte geschaffen

Bist Du ein von Grund pessimistisch? Dann lege diese Denkweise schleunigst ab oder denkst Du, dass Martin Luther King oder Mahatma Gandhi Pessimisten waren? Wenn Du davon ausgehst, dass sowieso alles schiefgeht, was Du beginnst oder nur anfasst, dann wird es auch schief gehen. Gedanken werden Materie.

Tipp 4: Unerreichbares identifizieren

Wie viele Menschen kenne ich, die sich auf etwas fixieren, was sie niemals haben oder erreichen können. Ich will nicht sagen, dass Träume und Anforderungen schlecht sind, aber fixiere Dich nicht auf Dinge, die Du nicht haben kannst. Dinge, die Du nicht besitzt, sollten auch nicht Dein Glückempfinden beeinflussen können. Frage Dich also nicht, was wäre wenn, sondern wie Du das Beste aus dem machen kannst, was Du derzeit besitzt.

Tipp 5: Beschwerden, Beschwerden und nichts als Beschwerden

Erkenne die Ursache für Deine Beschwerden. Ist es der Job, der Dich nicht erfüllt? Hast Du etwas an Deinem Partner auszusetzen? Dann hör auf Dich zu beschweren und werde proaktiv, wie ich es Dir bereits geraten haben. Angenommen, Du möchtest eine neue Position in der Firma und ein Kollege bekommt diese. Siehst Du das als Rückschlag oder als Motivation? Beweise Dich und beschwere Dich weniger.

Tipp 6: Es ist, wie es ist

Einige Dinge kannst Du einfach nicht verändern, wie beispielsweise das Wetter, den Stau oder andere Sachen. Du hast einen Einflussbereich, der aber nur sehr beschränkt ist. Es hilft Dir sehr, wenn Du Deinen Einflussbereich richtig erkennst und auch in und auswendig kennst. Mache Deine Laune nicht von Dingen abhängig, die Du gar nicht beeinflussen kannst. Im Rückschluss meint dies auch, dass Du Dinge in Deinem Einflussbereich so modifizieren solltest, dass sie Dir gefallen.

Tipp 7: Negativität überträgt sich

Halte Abstand zu negativen Leuten. Natürlich kannst Du Dir nicht aussuchen, wer mit Dir im Büro sitzt und auch auf Familienfeiern musst Du erscheinen. Nichtsdestotrotz musst Du nicht dauernd mit diesen negativen Leuten reden. Langfristig überträgt sich diese Negativität. Achte darauf.

Unzufriedenheit mit sich selbst und Krise im Leben durch Persönlichkeitsentwicklung überwinden

Hast Du schon mal von Persönlichkeitsentwicklung gehört? Hier gibt es noch keine genaue Definition, aber Du kannst Dir die folgenden Punkte darunter vorstellen. Als Lebewesen wirst Du robuster und stärker. Du lässt Dich weniger aus der Bahn werfen und plötzliche Geschehnisse schockieren Dich nicht.

Ebenso wirst Du flexibler. Schwierigkeiten, die Deinen ganzen Plan umwerfen, kannst Du einfacher hinnehmen und akzeptieren. Dadurch werden wir auch unabhängiger von anderen Personen und deutlich offener. Offener heißt aber nicht, dass wir uns dadurch auch gleich verletzbarer machen. Unsere starke Persönlichkeit schützt uns davor.

Des Weiteren steigern wir unsere Fähigkeiten oder eignen uns neue Fertigkeiten an. Mit der Entwicklung lernen wir uns selbst immer besser kennen und steigern so auch unser Selbstvertrauen.

Man könnte fast sagen, dass man einen gewissen inneren Frieden entwickelt. Durch diesen Frieden sind wir auch zufriedener mit unserem Aussehen, unseren Fähigkeiten und vergleichen uns gleich weniger mit anderen Personen. Wir wachsen an uns selber und genießen diesen Prozess.

Fazit

Abschließend möchte ich die wichtigsten Aussagen nochmal festhalten. Bei einer Frustration mit sich selbst brauchst Du nur in den wenigsten Fällen Hilfe von außen. Du hast nun alle Informationen beisammen. Gehe die drei Schritte durch und werde Dir bewusst, welche Faktoren von Dir verändert werden müssen. Werde proaktiv und verschwende Deine Lebenszeit nicht mit bloßen Ausreden und Beschwerden.

FAQ

Macht Fernsehen unglücklich?

Ein weltweit anerkannter Wirtschaftswissenschaftler namens Daniel Kahnemann hat den Begriff des „irrationalen Fernsehzuschauers“ erfunden. Dies ist eine Person, die nur den geringen Aufwand für das Fernsehen sieht. Er muss weniger Ressourcen aufwenden als jemand, der nun noch etwas unternimmt oder sich sportlich betätigt.

Der irrationale Fernseher sieht aber nicht die langfristigen Folgen wie beispielsweise mangelnder Schlaf oder nachlassende soziale Kontakte. Diese Personen entscheiden sich absichtlich dazu, weniger froh zu sein, obwohl sie es zum Teil gar nicht wissen.

Wie misslaunig bin ich?

Hierfür gibt es unterschiedliche Tests im Internet. Allerdings basieren diese nicht auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Deswegen solltest Du Dir selbst diese Fragestellung beantworten können. Hast Du immer schlechte Laune? Strahlst Du Negativität aus und redest Du nur im Negativen? Dann ist Deine Misslaune recht hoch.

Raus aus Deiner Unzufriedenheit!
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