Gründen als Alternative – Eine Frage der Eigenverantwortung

Warum wird bei vielen Menschen aus der Theorie nicht Praxis und sie nutzen das Gründen als Alternative? Selbstständig machen, ein zufriedeneres Leben führen, Spaß an der Arbeit haben, genug Zeit für Familie und Hobbys und eine finanziell dauerhafte Absicherung?

Hältst Du die Fragen für rhetorisch? Es ist bezeichnend, dass die meisten Menschen diese Beschreibung eines erfüllteren Lebens für unrealistisch halten. Doch aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es machbar ist. Ich hatte die Nase voll von Arbeitsverhältnissen, in denen Menschen ausgesaugt und schließlich krank werden. Viele Jahre lang habe ich mir Gedanken darüber gemacht und schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Mir lag daran, eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen, in der auch meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beste Voraussetzungen vorfinden, um ihre Arbeit motiviert zu leisten.

Fehlende Eigenverantwortung

Der Schritt in die Existenzgründung wirkt erstmal beängstigend. In unserer Gesellschaft ist es üblich, sich auf dauerhafte Arbeitsverhältnisse zu verlassen. Wird das Arbeitsverhältnis beendet, verlässt man sich eher auf die Unterstützung vom Arbeitsamt, als eigenverantwortlich zu handeln:

„Ich bin nicht der Unternehmertyp.“
„Ich habe doch Familie.“
„Mir fehlt das nötige Geld.“
„Und was passiert, wenn ich scheitere?“

Die Gefahr der Abwärtsspirale

Die Arbeitsverhältnisse werden immer unsicherer und der Wechsel vom Arbeitslosengeld in Hartz IV ist ein Schritt hin zu möglicherweise lebenslanger Abhängigkeit von der knapper werdenden Sozialversorgung. Wo liegt da die viel beschworene Sicherheit. Wenn Du schon lange darüber nachdenkst, Dich selbstständig zu machen: Warum tust Du es nicht? Steckt nicht eher eine Verweigerungshaltung dahinter, konsequent das Leben in die eigene Hand zu nehmen? Und die vage Sorge, zu versagen? Man kann sich in der Selbstständigkeit freiwillig weiter mit der Arbeitslosenversicherung absichern. Was kann also passieren?
Ich kann die Sorgen verstehen, denn mir ging es am Anfang nicht anders. In unserer Gesellschaft hat man schnell den Versagerstempel auf der Stirn, wenn man geschäftlich scheitert. Das hat etwas mit Neid zu tun. Wer nie den Mut gefasst hat, ein Unternehmen zu gründen, hat leicht reden. Er disqualifiziert sich, wenn er dem Tatkräftigeren Versagen vorwirft.

Motivation und Qualifikation

Meine Frusttoleranzgrenze war nach einigen Jahren im ungeliebten Job überschritten. Ich habe mich motiviert, die notwendigen Veränderungen anzugehen und meine Ängste abzubauen. Natürlich musste ich vieles lernen und extrem hart arbeiten, um meine Existenz aufzubauen. Von Nichtstun wird man nicht erfolgreich. Wer sich engagiert, fachlich qualifiziert, finanziell realistisch aufstellt und mit einer guten Geschäftsidee selbstständig macht, hat gute Chancen.
Mir tut es Leid um all diejenigen, die nicht die Kurve bekommen, selbst etwas auf die Beine zu stellen. Oft fehlt es nur an der selbstmotivierenden Einstellung. Deshalb bieten wir auch Beratung und Coaching an, um diese Ängste zu nehmen und Menschen in der Umsetzung ihrer Pläne den Rücken zu stärken.

Wir bieten Geschäftsideen zum Gründen als Alternative zum Job, der nicht ausfüllt und/oder nicht genug einbringt, und zur Arbeitslosigkeit. Wer sich an die Selbstständigkeit herantasten will, startet damit als Nebenberuf, übrigens auch bei laufenden Bezügen von der Agentur für Arbeit.

Viele Hinderungsgründe, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen, beruhen auf Vorbehalten. Bei genauerem Hinsehen bewahrheiten sie sich jedoch nicht. Nur Mut! Möchtest Du Dich genauer mit diesem Thema befassen, findest Du in Meinem Buch “Die Mike Warmeling Formel für Deine Perspektive” weitere Tipps und Infos.

Mike Warmeling

Gründen als Alternative – Eine Frage der Eigenverantwortung
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